In der die Ennum zu Besuch kommt und die Tage bis zum Wochenende gezählt werden.

Montag: 08.09.08

At the starting of the week…Herbst wird’s in Brüssel. Schon relativ kühl und überall fallen schon die Blätter und die Kastanien von den Bäumen. Ich hab mich schon gefragt, ob die belgischen Kinder überhaupt Kastanien sammeln, aber nach einer längeren Beobachtungsphase habe ich bemerkt…anscheinend tuns sies doch. Gut so.
Ich arbeite heute comme toujours. Noch relativ wenig zu tun. Jan und ich machen irgendwas, was nicht weiter spektakulär gewesen sein kann. Es wird definitiv Zeit für eine kleine Auszeit meinerseits und einen Motivationsschub. Ich treffe den einen Iren auf dem Flur. As usual in front of the toilets. That’s kind of going to be our weekly joke. After work I go home, having a tour through the park and enjoying my stress free evening on my own.

Dienstag: 09.09.08

Kind of the worst day at week. No work and a bit bored plus extra rain outside. Plus no one going to eat with during lunchbreak which is kind of depressing in our communicative and talkative world. But as somebidy used to sing…you will survive or anything like that. What cheers me up ist he visit of a tiny Creperie Bretonne in St. Gilles with Björne. They had really good crêpes. Salés et sucrés. Tous les deux on prend bien sur. Nice and quiet. Just peaceful.

Mittwoch: 10.09.08

More work and stuff to do. Quite keeping us busy. Ich besuche heute die budget Ausschusssitzung und bekomme leider nur einen der hinteren Plätze ohne Translation. Herausforderung. Vor allem das italienische und osteuropäische bekomme ich nicht ganz mit. Das deutsche dafür umso besser. Surprise. But it was interesting. Jan and I watched Javier Solana talking about South Ossetia and the whole conflict in spanish. Met Eva and Laurenz again for lunch and wrote a briefing about the NGO seminar next week. Home, park, relax, bed.

Donnerstag: 11.09.08

Funniest part of the day was definetly the lunch break with the two Irish guys. They just have a special sense of humour. At least Denis, the toilet boy, does. Having a great laugh and a rather good time. Work is busy. Dies und das. Wir verabreden uns alle für den Place Lux mal wieder after work. Haven’t been there in….a week. Haha. It’s about time. Today it’s rather hot outside. Quite unnatural. After two afterworkandhappyhour beers Eva and I decide spontaniously to go to her place and sit a few more hours on her gorgious balcony. Having a good time on our own, Björne is joining us later. Around eleven I go home because I have to prepare for my trip to China.

Freitag: 12.09.08

Erste Aufgabe des Tages. Find the chinese embassy und beantrage ein Visa für Silvana. Im Vergleich zu den Russen sind die Chinesen mir viel lieber. Kein Gedrängel, kein Geschrei. Alles läuft geordnet ab und auch relativ schnell und zügig. Die Unterlagen scheinen in Ordnung und ich darf Ende nächster Woche wiederkommen. Freu mich schon. Haha. Danach Büro und noch ein wenig arbeiten. Vorfreude auf das Wochenende mit der Ennum. Anne and Anne in Brussels Weekend. It’s going to be fabulous. Bis vier recherchier ich noch Lobbyisten und NGOs, telefoniere mit daheim, mache Witze mit den Österreichern und den Iren und verabschiede mich sehr pünktlich. Auf zum Gare de Midi und die große Frau mit der Erdbeerjacke abgeholt. Schön das wieder sehen nach fünf Monaten. Endlich! Kurz nach Hause und belgisch einkaufen. Dann wieder los zum Place Jourdan. Mamma Roma hat sie sich gewünscht und bekommt sie auch. Sowie eine Einführung in belgisch europäisches Nachtleben und eine kleine Weile auf dem Place Lux. I warned you! Meeting a few liberals and a few Swedes. After a couple of beers we’re walking towards Port de Namur and sitting under Arne Quinze’s City Shape. Meeting weird and I mean really weird but also a bit funny people, talking about everything and then taking the metro home.

Samstag: 13.09.08

Samstagsausflug in den Zoo. Wir fahren nach Antwerpen und nehmen das Kombiticket Zug-Zoo. Ich war schon seit Jahren nicht mehr im Zoo. Eine gute Idee. Wir entdecken, surprise surprise, ganz viele Tiere und auch ein paar Menschen. Einen im Robbenkostüm, den mögen wir nicht so. Tiere gibt’s in der Galerie. Leider haben sich das Raccoon und der Orang Utan versteckt. Schade. Dafür gabs jede Menge Erdbeerfröschchen, Tiere mit und ohne Schwanz, felliges und schuppiges und gefiedertes Getier, einen Regenwald, Snakes, Riesenschnecken, Flamingos, und das sonstige übliche Zooequipement. Ein schöner Ausflug. Hat sich gelohnt. Danach wieder zurück nach Brüssel. Kurz nach Hause, ausruhen und dann mit der Tram nach Ixelles. Was essen und Freunde kennenlernen. Erst Eva. Die vom ganzen Tag 40 Herzmuffins backen noch recht geschafft wirkt. Danach Björne und noch mehr Schweden auf einem kleinen Garagenbierfestival. Bis wir gecheckt haben, dass man zuerst ein Glas kaufen muss, dann Jetons fürs Bier und erst dann das Bier, ist das Bierfest halb um. Remind me never to drink Geuze and a beer without bubbels again. That was not that good. Wir trinken dann doch lieber das angebotene deutsche bzw bayrische Bier. Schmeckt besser. Somebody can keep the glasses and we’re going home.

Sonntag: 14.09.08

Schlafen! Dann zum guten Bäcker. Es gibt einen kleinen Flohmarkt auf dem Weg dahin. Sehr süß. Strahlender Sonnenschein heute in Brüssel, aber ziemlich kalt. Sommer ist das definitiv nicht mehr. Nach langem Frühstück und reden und reden und reden machen wir uns auf zur Brüssel Stadt Tour. Ganz gemütlich. Bis Centrale, dann über den Grand Place. Bei Sonne noch beeindruckender. Weiter bis zur Bourse, eine kleine Tour durch den lieblingssecondhandbuchladen und weiter ins schwulenviertel. Stop auf einen Kaffee und thé à la menthe fraîche im Fontainas. Dort treffen wir zufällig einen andern liberalen Praktikanten. Gentil. Weiter in der Sonne spazieren bis zum Palais de Justice. Wir begegnen einer kleinen komisch Parade und lauschen Marschmusik. Mit dem Aufzug in die obere Stadt und lange über die Stadt geschaut. Weiter über Louisa, Porte de Namur, Trône, Place Lux, Parlament in den Park dahinter. Wir beobachten fallende Kinder und Männer mit kleinen Booten. Spazieren bis nach Hause und waren dann fünf Stunden zu Fuß in Brüssel unterwegs. Sehr entspannt und sehr schön. Guter Sonntag, gutes Wochenende. Ich bring die Ennum noch zum Bahnhof und sage tschüß. Gut, dass es nicht noch mal fünf Monate dauert, sondern nur vier Wochen. Ich freu mich. Treffe mich noch mit Björne und gehe lecker im indischen Restaurant essen. Alles toll und nur noch ein klein wenig traurig.

Noch zwei Wochen.