Berlin – Dresden. Eine Kurzzusammenfassung.

Donnerstag: 26.06.08

Die Reise beginnt. Mit dem Bus zum Brussels Airport. Easy Jet. Flugzeuge beobachten und abheben. Mit einem Italiener über Berlusconi lästern und in Berlin landen. Willkommen Hauptstadt. Schön dich zu sehen. Anni kontaktieren. Und auf den Weg machen. Mit der S9 zum Alex. Dort Anni treffen und mit ihr was essen. Lecker indisch. Günstig. Wieder nur deutsch sprechen. Schöner Sommerabend. Anni und Daniels Wohnung auch. Ich bekomme ein Bett.

Freitag: 27.06.08

Aufbruch nach Potsdam. Vorher noch 10Euro Friseur in Berlin mitgenommen. Gefühlte 10kg leichter. SBahn und Bus nach Glienicke. Treffe bekannte Gesichter schon an der Bushaltestelle. Schön. Verstehen auf Anhieb. Zimmerbezug. Linda teilt mit mir ein Zimmer. Jugenherbergscharme. Aber nett. Erste Vorträge. Langsames Kennenlernen. Viel Kaffee. Abendessen und weiteres Kennenlernen auf dem Weg zur Moorlake. Brandenburgisches Gasthaus mitten im Wald. Charmant. Tolle Natur und Sonnenuntergang.

Samstag: 28.06.08

Mehr Vorträge. Sehr interessant. Viel gelernt. Nachmittags ein Workshop. Entwerfen eine Wahlkampfstrategie für McCain. Sdw macht Spaß. Abends gibt’s Wein und einen Amerikaner. Danach Unterhaltung und Tanz. Selbstgemacht. Haha. Lustig bis spät.

Sonntag: 29.06.08

Letzter Vortrag. Von Marschall. Korrespondent vom Tagesspiegel in Washington. Zweieinhalb stunden Information und trotz nur 3 Stunden Schlaf kein bisschen langweilig. Faszinierend. Danach noch Mittagessen und Aufbruch. Sonne in Potsdam und Berlin. Schade, schon wieder vorbei. Neue Bekanntschaften und neue Ideen mitgenommen. Nächste Station. Grand Hyatt Berlin. Treffen mit Steffen. Potsdamer Platz. 5 Sterne Superior. Wem Worte nicht reichen besucht schon mal die Homepage. Großartig ist das Wort des Tages. Das Zimmer ist der Wahnsinn. Ich fasse es kaum. Wir begeben uns dann erstmal schön 3 Stunden in den Wellness und Spa Bereich. Schwimmen im Pool mit Blick über Berlin. Whirlpool und Dachterrasse. Saune und Dampfbad. Ausruhen im Ruheraum mit noch mehr Blick über Berlin. Kann ich kaum beschreiben, wie gut das war. Danach ins Hotelrestaurant. 3 Gänge Deluxe Menü. Der Nachttisch verzaubert mich. Mit Champagner begießen wir das Finale. Noch mehr Zimmerservice bitte. Espresso und Cranberriecocktail. Schlafen in einem wirklich riesigen Bett.

Montag: 30.06.08

Zimmerservice mit Frühstück weckt uns. Dekadent mal wieder. Danach noch schön eine Runde schwimmen und Sauna am morgen. Tolles Wetter und Sommer wieder über Berlin. Mach mich auf ins Europabüro. Verlaufe mich kurz auf die Fanmeile. Tini holt mich ab. Ich bekomme einen Hausausweis für den Bundestag. Wir machen einen Rundgang. Schönes Gebäude. Auf dem Dach halten wir Ausschau nach den Fußballern. Aber die Bäume versperren die Sicht. Ich bekomme ein paar Aufträge für die Woche. Freu mich. Gegen sechs raus. Auf zum Felli. Schon lange nicht mehr gesehen und vor allem noch nie besucht in Berlin. Er nimmt mich auf für die Woche. Schön ist es. Wir gehen noch essen. Thailändisch. Und machen einen Spaziergang mit Abendsonne in Prenzlauer Berg.

Dienstag: 01.07.08

Juli. Hey. Geburtstagssommermonat. Kennenlernfrühstück im Büro. Ganz nett. Recherche nach Subventionen und früher nach hause. Treffen mit Felli am Alex. Was essen. Danach chillen im Mauerpark. Leben und arbeiten in Berlin. Fühlt sich schon sehr vertraut an. Hier könnte ich es definitiv auch länger aushalten.

Mittwoch: 02.07.08

Büroarbeit. Besuche einen Vortrag zum neuen Sozialpaket der Kommission. Antidiskriminierungsrichtlinie und Co im Europahaus. Stelle dem DG Direktor Fragen. Fasse das dann noch zusammen und kann eher gehen. Treffen mit Erik aus Potsdam. Sdw Bekanntschaft vom Wochenende. Kirschen und Spree. Ein Schweizer Lokal auf einem angeblichen Weinberg. Den besten Käsekuchen und später noch unplugged Musik auf dem Badeschiff. Toll. So was hab ich schon lange nicht mehr erlebt. Alternatives Berlin. Wunderbarer Abend.

Donnerstag: 03.07.08

FDP und Europa. Bekomme die Woche über ein paar gute Einblicke. Zumindest grob. Besuche einen weiteren Vortrag im Europahaus. Diesmal zur EU-Grundrechtsagentur. Recherchiere noch ein paar Mediensachen. Treffe mich abends mit Anni. Essen bei Monsieur Wong. Danach noch kleiner Sightseeing Spaziergang durch Berlin. Schön alle noch mal getroffen zu haben. Ich mag Berlin.

Freitag: 04.07.08

Erneuter Aufbruch. Sage dem Bundestag adieu. Komme im herbst vielleicht noch mal wieder. Setze mich in einen Zug nach Dresden. Rosi und Fred holen mich ab. Danke. Verbringe Zeit mit den beiden und gehe später in die Neustadt. Treffe mich dort mit Susi. Jaaa. Große Freude auf beiden Seiten. Wir gehen was trinken und ins Habibi. Die Lou kommt nach. Wir beuschen noch Thomas gegenüber im Bagelladen und treffen komische betrunkene Menschen. Fahren mit der 11 wieder nach Bühlau. Hat sich schon gelohnt.

Samstag: 05.07.08

Goldene Hochzeit der Großeltern. Wir beginnen mit Sektempfang. Genau das richtige für uns. 26 Gäste. Vor allem Geschwister der beiden. Lange nicht gesehen. Ich kenne nicht alle und viele erkennen mich nicht wirklich wieder. Hab mich wohl doch ein wenig verändert. Haha. Mittagessen im Wald. Zumindest fast. Danach in die Sächsische Schweiz zum Kaffeetrinken. Familienfeste bestehen natürlich nur aus essen, trinken und ab und zu mal bewegen. Aber nicht zu viel bitte. Familie. Schön. Abends Buffet und schlechte Musik. Den Rauswurf des DJs bekomme ich leider nur am Rande mit. Burn down the disco…wäre die passende Musik gewesen. Er zieht beleidigt davon. Kommt davon, wenn man sich mit uns anlegt. Danach wird’s für die Jugend nicht besser, für die andern aber lustig. Radler hilft. Spät ins Bett. Schön wars.
Sonntag: 06.07.08

Ende des Ausflugs. Jemand muss zurück nach Brüssel. Freu mich auf mein Bett. Aber zuerst. Zug bis Berlin. S-Bahn bis Flughafen. Flugzeug bis Brüssel. Bus bis Schuman. Metro bis nach Hause. Endlich da. Erledigt kaputt. Bilanz. Die beste Woche seit langem. Viele tolle Leute getroffen, gute Gespräche geführt, Spaß gehabt, gut gegessen, tolle Sachen entdeckt, Berlin wieder mal lieben gelernt, fasziniert, überwältigt und alles zugleich, erschöpft uns sehr müde am Ende. Danke an alle, die beteiligt waren. Jetzt wohl erstmal Ruhe.

Bis bald.